Florian Faust

Am 4. November 2019 bildeten sich Kollegium, Schüler- und Elternvertreter der Ellentalgymnasien in neuen Medien fort. Damit machten die Schulen einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft.

 „Die Welt wird künftig deutlich pluraler, deutlich mehr online und transparent. Anpassungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kollaboration sind unter anderem Schlüsselqualifikationen des tiefgreifenden und rasanten Wandels, der nicht allein aus der Anwendung digitaler Fachkompetenz bestehen wird“, betonte im Auftaktvortrag Dirk Nees, Digitalisierungsexperte und Change Coach.

Umso wichtiger war es für die Ellentalgymnasien, sich als Schulen rechtzeitig mit diesen Prozessen auseinanderzusetzen und sie zu reflektieren. Die Entwicklungen der letzten Jahre sollen gezielt für den Unterricht eingesetzt werden,  um mehr Vielfalt und Individualisierung, aber auch kritische Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Neben hausinternen Lehrkräften und der Schulbibliothekarin Astrid Vetter gestalteten zahlreiche externe Experten Workshops rund um das Thema Digitalisierung. Besonders für Lehrerinnen und Lehrer bieten sich nun neue Ansätze, Unterrichtsinhalte zu vermitteln und die medialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen und zu fördern. Unterricht auf dem neuesten Stand der Technik und den damit verbundenen didaktischen Möglichkeiten soll so bald zum Alltag an den Schulen gehören. Inhalte der Workshops waren unter anderem Gamification im Unterricht zur Übung, Wiederholung und Differenzierung oder auch der didaktische Einsatz und die Erstellung von Videos mit Apps wie iMovie oder Explain Everything. Zeitgleich fand für die Eltern und Schüler ein Vortrag der Polizei zum Thema „Jugendmedienschutz“ statt. Außerdem gestalteten die Schülermedienmentoren Workshops zu den Themen Programmierung mit Scratch, Erstellung von Websites, Podcasts und Filmtrailern, Fotographie sowie Powerpoint. Auch hier zeigte sich deutlich, dass Digitalisierung an den Ellentalgymnasien als ein Projekt der gesamten Schulgemeinschaft zu verstehen ist.

 

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Den Anfang gestaltete Mina Boronka (5T) mit dem kleinen aber feinen Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, das Mina auf dem Flügle vortrug. Lina Daub (5B) spielt gleich zwei Instrumente und ein ganzes Set an Stücken: "Star of county Down", "Sauteuse" und "Bianco Fiore" sind drei irisch angehauchte Titel, die sie alleine mit der Sopranblockflöte intonierte, im Duett mit Karnika Mukherjee (5B) klangen die synkopische "Hexe Wackelzahn" und "Down by the Sally Gardens". Da Lina aber auch Altsaxophon bläst, gab sie noch den funkigen Titel "Havanna" zum besten.

Gleich zwei selbstkomponierte Stücke trugen Cassandra Kirner und Savannah Reed (7C)vor: Als Gesangsduett, begleitet von Musiklehrerin Katharina Hartlieb (Gitarre), klang die schön gestaltete Popballade "Stay here", Savannah spielt auch Klavier und am liebsten eigene Kompositionen: "Vergangenheit" nennt sie ihr melancholisches Klavierwerk. Wir wünschen ihr dafür auf jeden Fall viel "Zukunft"! Den Teil der Schülerinnen aus der Unterstufe rundete Diana Wald (6S) mit dem mit Verve gesungenen Titel "Someone you loved" ab, bravo bis dahin!

Der zweite Teil des Vortragsabends gehörte Ensembles und Instrumentalisten, die sich am Wettbewerb "Jugend musiziert" beteiligen und das Podium nutzen, um den Stand der Vorbereitung auszuloten und Aufführungspraxis zu sammeln: Marlene Thinnes (10U, Querflöte), Aileen Stroda (10U, Klarinette) und Jette Schwarz (Altsaxophon, a.G.) führten für das Trio das Trio op.32 von Caspar Kummer auf, ein Satz im romantischen Serenadenstil. Als Klarinettentrio agieren Annika Kurtz (9B), Era Alikaj und Phillipa Strasser (beide a.G.) mit einem ambitionierten Programm: dem Trio des Romantikers Johann Friedrich Hummel und dem sportlichen Allegretto aus "Woodwind Revels" von R.M. Endresen. Beide Trios haben sich für die JuMu-Vorbereitung neu zusammengefunden und ihr Programm zum ersten Mal vor Publikum gespielt. Da ist es ein sehr guter Stand, wenn das Programm im Oktober "steht" und die Zeit bis zum Regionalwettbewerb im Februar genutzt werden kann, um sich weiter aufeinander einzuspielen und in immer neuen Runden am Feinschliff zu arbeiten. Schon länger spielt das Querflötenquartett Anna Sadlowski, Carolin Scherl (beide J1), Lucia Prskalo (9B) und Fatlinda Caciu (10C) zusammen und präsentiert gekonnt das virtuose Scherzo aus dem Flötenquartett von Friedrich Kuhlau. Allen drei Ensembles wünschen wir weiter eine gute Vorbereitung und viel Erfolg beim Wettbewerb!

Als kleine Zwischenmusik gab es einen ungewöhnlichen Beitrag der Musikfachschaft: Katharina Hartlieb hat sich in der letzten Zeit mit der "singenden Säge" befasst, begleitet von Heike Benecke klang der Schwan aus dem "Karneval der Tiere" in esotärischer Klangfarbe, aber auch tierisch intonationssicher.

Einen "alter" JuMu-Beitrag ist die "Ungarische Rhapsodie" von Franz Liszt, vorgetragen von Henning Dong (9A) und Alexander Schütz (10C). Das Kavierduo trägt das hochvirtuose Werk routiniert und vollkommen entspannt vor, weil sie es im letzten Jahr bereits bis in den Bundeswettbewerb geschafft haben, herzlichen Glückwunsch dazu! Von Heike Benecke, die durch das Programm führte, wurde Alexander geehrt, weil er seit der 5. Klasse jedes Jahr einen Beitrag zum Herbstkonzert geleistet hat - dafür vielen Dank - und zwei stehen ja noch aus ;-) Dem Abschluss des Programms gestaltete Manami Kaiser (J1) mit Claude Debyussys "Arabesque", ein sehr schönes Hörerlebnis der Nachklanf für den Heimweg.

Ein besonderer Dank geht an Heike Benecke und die Musikfachschaft für die Organisation, Hr. Rappoldt für das Herrichten der Aula und natürlich auch Tim Rödiger (10C), der sich nebenher um die Beleuchtung kümmert und vor allem auch Fotos für das Jahrbuch macht - die Blumen auf dem Abschlussfoto wurden von Thabea Seitel gespendet, auch dafür herzlichen Dank!

Florian Faust

Year nine spent a week in England (… and someteachersjoinedthem as well)

When 127 students and 8 teachersmet at 4.30 ante (!) meridiemright in front of our schoolsomeof themwere still a littledozy. There was also excitementthough. Brighton – what would it be like?

Beingsavelybussedto Calais harbour,we left the continent at 4.15 pm sharp.What a nice piece of scheduling! On the ferryto Dovermost students were enjoying the fresh air, gazing at the famouscliffs – which actuallywere very, very white.

Some of us also turned a littlepalewhengoingthroughpassport control. Wouldeveryone be allowed to enter the famousisland? Yes. Even the teachers were allowed to enter the British island. Border control can’t be that strict, after all.

Contrary toterrifyingrumorsour host parentsturned out to lookquiteanthropomorphic. And they were reallyfriendly,too. What a piece of luck!

What did we do during our homestay? Well, this needs to be summarised. On our first day we got to know something about Brighton’s history as a spatown.We learned that George IV loved the heady lifestyle of Brighton, had a disastrousmarriage (poorfellow) and built the rather extravagant Royal Pavillion (poor but rich fellow). We also had to do a quiz about Brighton. Actually, the quizturned out to be fun and we evendared to askutterly foreign English people for someinformation – in English!

The following day we went to London, where we went on a guided bus tour. Our guide was quite funny and informed us about Brexit (he certainlydidn’t like it) and its possibleconsequences. We alsosaw many famoussights, such as Westminster Abbey (old), Tower Bridge (old) and many other well-known buildings (also old). In the afternoon we had an option of three different museums. The Natural History Museum (Darwin!), the Science Museum (Natural science at its best plusreal skeletons!) and the Victoria and Albert Museum (You like art and design? This is your place!).

The dayafter, we aimedreally high. This is why we went up Spinneker Tower in Portsmouth. The tower is 170 meters high and offers a fantasticview. We were lucky to have fantasticvisibility. After that we went to see the HMS Victory, awoodenbattleship on which Lord Nelson fought the famous battle at Trafalgar in 1805. Nelson won the battle but gotseverelywounded and lost his life (Some of us actuallysaw Nelson’s blood stainedtrousers two days later at the Maritime Museum in Kensington).

There must have been many battlesin British history. The next day our bus took us to Hastings, whereanotherfamous battle hadtaken place many, many years ago. We experiencedsomethingcompletely different though, a ratherexentricteaceremony.A funny woman, who talked in a high pitched voice,taught us how to eatsconeswith clottedcream and how to drinkteacorrectly. We reallyhada good laugh and enjoyedourselves(and the scones, of course)!

Not surprisingly, we were quitesadwhen(after a final boat cruise on the river Themse) we entered our bus for the last time on the following day. At first we thought that someone had to be left behind, becausethe hugepacks of crisps Mr Kronberger hadboughttook upso much space. Up to this day, however, no one knows how he made enoughcrispsdisappearwithinseconds to allow all passengers to find a comfortableseat.He certainly is a crispsmagician! Thanks to our excellent bus drivers, we arrived15 hours later,tired, but save and sound at exactlywhere we had left one week before. So what can we say about Brighton and all the other places we hadbeen to? Well, they hadbeenabsolutelyworth it! You shoulddefinitely go there for yourself.

Thanks very much to our host parents and to all the teachers who made this trip possible: Mrs Hommel, Mrs Kimmich, Mrs Klein, Mrs Spann, Mr Frank, Mr Hartmann, Mr Kronberger, Mr Neyheusel.

Florian Faust

Zum zweiten Mal in Folge wurde den Ellentalgymnasien die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ verliehen. Damit würdigte die Initiative „MINT Zukunft schaffen!” unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel die gute jahrelange Arbeit, die in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) geleistet wird.

Aus den Händen von Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ nahmender stellvertretende Schulleiter Martin Schmidgall und MINT-Abteilungsleiter Ingo Knesch im Haus des Verbands Südwestmetall in Stuttgart als Vertreter der Ellentalgymnasien Bietigheim Bissingen die Urkunde mit der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ entgegen. Diese unterstreicht den guten Weg, auf den sich die Schulen und die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer gemacht haben, um den Unterricht und die außerschulischen Aktivitäten in den naturwissenschaftlichen Fächern zu stärken und voranzubringen.

„In den letzten drei Jahren hat sich im MINT-Bereich der Schulen viel bewegt. Die Ellentalgymnasien nehmen am Schulversuch „Tablets am allgemein bildenden Gymnasium“ teil, haben ab Klassenstufe 8 das neue Profilfach „Informatik, Mathematik und Physik“ (IMP) eingeführt und ermöglichen den Kursstufenschülern die Teilnahme an der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA). Ebenso bin ich froh, dass wir für alle unsere Achtklässler eine Schülerforschungswoche in Adelsheim umsetzten konnten. Diese runden unser MINT-Angebot weiter ab und ermöglichten die erneute Auszeichnung als MINT-freundliche Schule,durch die wir diesen Schwung hoffentlich auch in die nächsten Jahre mitnehmen können“, unterstreicht Ingo Knesch.

Gerade die Schülerforschungswoche für alle achten Klassen in Adelsheim ist dabei eine besondere Bereicherung. Am Landesschulzentrum für Umwelterziehung erhalten die Klassen Einblicke in MINT-Themen wie Nachhaltigkeit am Beispiel regenerativer Energien oder in die Ökosysteme Wald und Wiese. Hier zeigt sich, dass MINT-Bildung weit mehr als eine Vorbereitung auf das Studium und das Berufsleben ist. Sie bildet die Grundlage, die aktuellen wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.Darüber hinaus wachsen die Klassen bei vielfältigen Praktika und Exkursionen als Gemeinschaft zusammen.

Die „MINT-freundliche Schule“ spiegelt sich auch in den Erfolgen der Schülerinnen und Schüler wider, die in zahlreichen Wettbewerben wie dem „Informatik-Biber“, „Mathematik ohne Grenzen“ oderden Landes- und Bundeswettbewerben für Mathematik mit anderen Schulen wettweifern.

Seit 2017 sind die Ellentalgymnasien von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!” ebenfalls als eine der ersten Schulen als "Digitale Schule"zertifiziert. Diese hebt die Bestrebungen hervor, die Themen Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung sowie den Umgang mit digitalen Medien in den Schulalltag einzubinden. Durch Medienbildung, Informatikkurse, IMP und NWT erwerben die Schülerinnen und Schüler beginnend mit der Unterstufe zentrale Kompetenzen, um den Herausforderungen einer zunehmend digitalen und komplexeren Welt gewachsen zu sein.

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Das Kollegium der Ellentalgymnasien bildet sich für die Zukunft fort

Das Schuljahr ging gut los für die Lehrerinnen und Lehrer an den Ellentalgymnasien. In den ersten drei Schulwochen bildeten sie sich abends nach dem Unterricht fort, damit an der Schule digitale Medien den Unterricht verstärkt unterstützen können.

Wie erstellt man Lernvideos? Welche Möglichkeiten gibt es, Schülerergebnisse digital zu teilen oder zu präsentieren? Welche zentralen Apps für den Schulalltag sind empfehlenswert? Durch eine Einführung in die Funktionsweise der wichtigsten Programme und intensive Gespräche lernten die Pädagogen das methodische und didaktische Potential der digitalen Medien näher kennen.

Dank des Schulträgers ist es seit diesem Schuljahr möglich, jedem Lehrer an den Ellentalgymnasien ein Diensttablet zur Verfügung stellen. Hier bieten sich große Chancen, den Unterricht vielfältiger, wirksamer und individueller zu gestalten. „Mithilfe der Tablets ergeben sich völlig neue und innovative Möglichkeiten, gemeinsam zu lernen und zu arbeiten. Das Ziel des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht ist es, unsere Schülerinnen und Schüler noch aktiver in das Unterrichtsgeschehen mit einzubeziehen. Dadurch leisten wir gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz in einer medial geprägten Lebenswelt“, so der Lehrer und Beauftragte für Digitalisierung Stefan Freiesleben, der gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Heinzmann die Workshops durchführte.

Am 4. November schließt sich dieser ersten Workshopphase ein pädagogischer Tag an. Hier wird mit Unterstützung von Fachreferenten schwerpunktmäßig die Umsetzung von neuen Unterrichtsideen mithilfe digitaler Medien Thema sein, um Unterricht an den Ellentalgymnasien systematisch weiterzuentwickeln.

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„So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch” - so lautet das diesjährige Motto des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Leoni Burkhardt, Anna Leven, Leslie Rudolph, Laura Sausen und Phillip Yan haben im Rahmen der Geschichts-AG am Wettbewerb teilgenommen. Mit ihrem Beitrag zu der „Müllkrise 1989/90” im Landkreis Ludwigsburg haben sie die Landesjury überzeugt und einen Preis auf Landesebene errungen.

Die feierliche Preisverleihung hat am 20.09.2019 im Neuen Stuttgarter Schloss stattgefunden, bei dem den Schülerinnen und Schülern der mit 250 € dotierte Preis überreicht worden ist. Ihre Arbeit befasst sich mit dem geplanten Bau eines Restmüllheizkraftwerks (RMHKW) in Tamm/ Wilhelmshof, dessen Planung aufgrund von starken Protesten und Initiativen von Seiten der Bürger 1996 abgebrochen worden ist. Die Hauptproblematik des Baus sind vor allem der Schadstoffausstoß beim Verbrennen des Mülls, sowie die potenziellen gesundheitlichen Schäden. Darüber hinaus haben die Preisträger die politische Partizipation, das Engagement und die Organisation des Bürgerprotestes untersucht und Zeitzeugen befragt.

Die Teilnehmer haben für ihre Recherchen das Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen besucht und Einblick in die damaligen Baupläne sowie in Zeitungsberichte erhalten. Desweiteren haben sie Kontakt zu ehemaligen Akteuren aufgenommen, die Befürworter oder Gegner des Baus gewesen sind. Die beteiligten Schüler wollen nun Konzepte zur Müllvermeidung an ihrer Schule entwickeln und haben das Schuljahr 2019 bereits mit einem Müllaktionstag für die 5. Klassen beendet.

Der von der Körber-Stiftung unterstützte Geschichtswettbewerb fand im vergangenen Schuljahr zum 26. Mal statt. Bundesweit beschäftigten sich laut einer Mitteilung der Stiftung rund 5600 Schüler mit dem aktuellen Wettbewerbsthema „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“. Insgesamt 1992 Beiträge wurden eingereicht, so viele wie nie zuvor.

Aus den auf Landesebene ausgezeichneten Beiträgen des Geschichtswettbewerbs werden nun fünf Erstpreisträger ermittelt. Diese sollen am 19. November von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Bellevue in Berlin geehrt werden.

von Phillip Yan und Leslie Rudolph

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Feierliche Einsetzung der neuen Schulleiterin am Gymnasium I im Ellental

Seit dem 14. Mai hat das Gymnasium I im Ellental mit Nicole Stockmann eine neue Schulleiterin. Am Mittwoch, den 25. September, erfolgte nun auch endlich die offizielle Einsetzung in der vollbesetzten Aula der Gymnasien.

Dass Nicole Stockmann schnell das Herz der Schüler und Schülerinnen gewonnen hat, wurde bei der Einsetzungsfeier bereits zu Beginn deutlich, als der Unterstufenchor unter Leitung von Katharina Hartlieb ein eigens auf sie gedichtetes Begrüßungslied vortrug.

„Wechsel setzen Zeichen“, betonte Andrea Siefert als Vertreterin des Regierungspräsidiums Stuttgart und wies in ihrer Eröffnungsrede darauf hin, dass mit der Einsetzung von Frau Stockmann sowohl bewährte Prozesse fortgesetzt werden können als auch sich neue Impulse und Perspektiven eröffnen. Gerade in Zeiten bildungspolitischer Umbrüche sei es von großer Bedeutung, Veränderungen für die Schüler und Schülerinnen aktiv zu gestalten und diese zu begleiten. Dies sei eine Aufgabe, für die Frau Stockmann aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrung bestens geeignet sei.

Dieser Einschätzung schloss sich auch Bürgermeister Joachim Kölz an, der auf die gute Beziehung von Schule und Stadt hinwies. „Der Wechsel von Asperg nach Bietigheim-Bissingen war richtig und hat sich für uns alle gelohnt“, unterstrich Joachim Kölz und hob hervor, dass Bietigheim-Bissingen und seine Gymnasien viel vorhätten.

Lobende Worte erfolgten durch den Personalrat, Vertreterinnen des Elternbeirats, der Schülerschaft, der Schulleitung der Ellentalgymnasien sowie von Claus Stöckle als Geschäftsführer der Bietigheimer Schulen. Gemeinsam war allen die Überzeugung, dass Frau Stockmann die herausfordernden Aufgaben als Schulleiterin aufgrund ihrer Offenheit, ihres positiven Auftretens und Wirkens am Ellentalgymnasium I bestens meistern werde. Bereits nach 135 Tagen im Amt befinde sie sich auf dem „Way of Ellental“, wie der Schulleiter des Gymnasiums II, Lutz Kretschmer, hervorhob.

Als letzte Rednerin meldete sich die Gelobte emotional berührt zu Wort. „Die Freude an Anfängen ist Teil meiner Liebe zur Schule“, sagte Stockmann und machte deutlich, dass es, ähnlich ihrem Neuanfang als Schulleiterin, in der Schule täglich und in vielen Situationen „neue“ Anfänge gebe, die das Leben ausmachten. Die Schüler und Schülerinnen auf ihren Lebensweg vorzubereiten und sie zu begleiten, sie zu stärken und zu unterstützen, ein gutes Leben zu führen, darum gehe es für sie in der Schule, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Das Miteinander aller am Schulleben Beteiligter sei hierfür ein wichtiger Grundbaustein.

Der Dank galt auch dem stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums I, Matthias Helmle, der mit großem Engagement die Zeit ohne Schulleiter erfolgreich überbrückt hat.

Den Abschluss der Feier gestalteten erneut der Unterstufenchor sowie die Schüler Henning Dong und Alexander Schütz mit ihrer virtuos vorgetragenen vierhändigen Version von Franz Liszts Rhapsodie Nr. 2.